Main Logo Chili Logo

Social Walk



Ein Social Walk ist ein Spaziergang bei dem alle Hunde angeleint sind und er dient dazu, das Sozialverhalten von Hunden zu verbessern und Aufregung bei Begegnungen mit fremden Hunden, insbesondere an der Leine, zu minimieren. Alle Hunde bleiben während des Spaziergangs an der Leine und es wird darauf geachtet, dass jeder Hund den von ihm benötigten Abstand zu den anderen Hunden einhält. So werden Konflikte vermieden und der einzelne Hund bekommt die Möglichkeit mit der Anwesenheit von anderen Hunden klarzukommen, bzw. die Sicherheit, das der Abstand eingehalten wird, den er braucht. Hundebesitzer lernen mit unerwüschtem Verhalten ihres Hundes umzugehen. Auch das Verhalten bei Begegnungen mit Radfahrern, Joggern oder Kindern wird trainiert. Geeignet ist der Social Walk für alle Hunde, aber insbesondere für Hunde, die bei Begegnungen mit Artgenossen unsicher, aggressiv oder impulsiv reagieren.


Unsicheren Hunden gibt der Social Walk die Möglichkeit, sich an die Nähe von anderen Hunden zu gewöhnen und sie machen die positive Erfahrung, dass die anderen Hunde den nötigen Abstand einhalten. Nicht wie beim alltäglichen Spaziergang, wo es doch des öfteren vorkommt, dass sich ein Hund mit seinem Besitzer dem unsicheren Hund nähert, mit oder ohne Leine, mit den Worten: „Die müssen doch mal Hallo sagen“, „Der tut nix“ oder „Der will nur spielen“, was natürlich für einen unsicheren Hund keine schöne Erfahrung ist.


Leinenaggressive Hunde bekommen die Möglichkeit ein Alternativverhalten zu erlernen. Dieses Verhalten können sie zukünftig zeigen, anstatt bellend und knurrend in der Leine zu hängen und ihre Besitzer zur Verzweiflung zu bringen.


Junge Hunde lernen beim Social Walk das richtige Verhalten bei Begegnungen mit anderen Hunden, sie lernen Selbstkontrolle und Konfliktvermeidung.


Ich will doch nur spielen“ Hunde lernen beim Social Walk, dass nicht immer und überall gespielt werden kann wenn ein anderer Hund in Sichtweite kommt. Anstatt Herrchen oder Frauchen bellend und fiepend zu dem anderen Hund hin zu zerren, lernen sie entspannt und relaxt einen Spaziergang zu erleben - auch wenn andere Hunde anwesend sind.


Für alle Hunde und Hundebesitzer bietet ein Social Walk die Möglichkeit, unter Anleitung eines erfahrenen Hundetrainers, einen entspannten Spaziergang zu erleben, mehr über Körpersprache und Kommunikation zu lernen und sich mit anderen Hundebesitzern auszutauschen.


Voraussetzung für die Teilnahme an einem Social Walk:
Gegenseitige Rücksichtnahme und die Einhaltung der Regeln.


Die Kosten:
Pro Mensch/Hund Team: EUR 15,-
Jeweils 5,- der Einnahmen werden für ein Tierschutzprojekt gespendet.
Der Spaziergang findet in der Regel 1 x im Monat statt. Dauer 1 – 1,5 Stunden.


Termine und Treffpunkt bitte telefonisch oder per Email erfragen oder immer aktuell auf der Facebookseite der Hundeschule Lampertheim.


WICHTIGE REGELN!
1. Die Hunde bleiben während des gesamten Spaziergangs an der Leine.
2. KEIN LEINENKONTAKT! Das heißt, der Abstand zwischen den einzelnen Hunden muss so groß sein das kein Kontakt zustande kommt.
3. Sollten die Hunde versuchen zu den anderen Hunden hinzukommen, den Hund mit einem Alternativverhalten ablenken. Zum Beispiel, Sitz machen lassen und belohnen. (Wenn nötig, hochwertige Leckerchen vor die Nase halten und locken.)

Mitbringen:
Halsband und Geschirr (Leinenführigkeit), normale Leine, keine Flexi- oder Schleppleine.
Sehr hochwertige Leckerchen da die Ablenkung durch die anderen Hunde sehr groß ist. Ausprobieren was der Hund ganz besonders mag!
Evtl. Pansen, Rinderdörrfleisch, Wienerle, Käsewürfel o.ä.
Bitte diese Regeln unbedingt einhalten, da evtl. auch ängstliche Hunde bei dem Spaziergang dabei sind und diese keine positive Lernerfahrung machen wenn ein anderer Hund ihnen zu nah kommt.

Aus Erfahrung kann ich sagen das es am Anfang des Spaziergangs etwas chaotisch ist, die Hunde werden Kontakt suchen bzw. ängstlich reagieren oder bellend in der Leine hängen. Ich bitte alle Besitzer dann zu versuchen ihre Hunde auf sich zu konzentrieren, ruhig zu bleiben, nicht an der Leine zu zerren und wie oben beschrieben mit einem Alternativverhalten den Hund wieder ansprechbar zu machen. Ich werde dann zu jedem einzelnen kommen und Tipps geben, erst wenn etwas Ruhe eingekehrt ist geht es los.


  [Impressum]   [Datenschtz]   [ABGs]   [Nutzungsbedingungen]   
AB 0056643